Im früheren „Alten Rathaus“ finden Sie heute das Heimatmuseum der Stadt Höchstädt mit einer Sammlung umfangreicher Bestände aus Kunsthandwerk, Volkskunst, Orts- und Familiengeschichte, Handwerk und Landwirtschaft. Höhepunkt ist ein handgearbeitetes Diorama der Schlacht von 1704, als vor den Toren Höchstädts der Spanische Erbfolgekrieg entschieden wurde. Über 9.000 Zinnsoldaten wurden extra dafür handgemalt.
Tauchen Sie ein in die Faszination Auwald und die Geschichte von Höchstädt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß, interessante Informationen und erlebnisreiche Einblicke in unsere herrliche Natur. Unsere Herzogin Anna wird Sie auf dem Weg, der sich besonders für Familien mit Kindern eignet, ständig begleiten und dabei helfen, die schönsten Plätze zu entdecken. Als besonderes Highlight wird neben einem Holzbohlenweg auch eine kleine Hängebrücke überquert.
Die aufgestellten Infopoints informieren über die Geschichte von Höchstädt, über Land und Leute sowie die lokale Flora und Fauna. Besonders Wissensdurstige können für deaillierte Ausführungen dem Link des QR-Codes auf den Infopoints folgen.
Start und Ziel des Rundwanderwegs ist das prächtige Schloss Höchstädt. Ein Besuch am Ende der Tour lohnt sich!
Im Rahmen des ersten Frühlingsempfangs der Stadt Höchstädt wurde unserer ehemaligen Bürgermeisterin Hildegard Wanner in Würdigung ihrer herausragender und vor allem auch bleibender Verdienste der Ehrentitel „Altbürgermeisterin der Stadt Höchstädt“ verliehen.
In einem feierlichen Festakt durfte Bürgermeister Stephan Karg neben der Familie von Hildegard Wanner zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßen.
Zu den vielen Gästen zählten auch ehemalige Bürgermeisterkollegen der VG, Stadtratskollegen sowie Fach- und Teamleiter des Rathauses, die in der Amtszeit von Hildegard Wanner von 2002 bis 2014 in Amt und Würden oder beschäftigt waren.
Gewürdigt wurden die Verdienste von Hildegard Wanner vom ehemaligen Landtagsabgeordneten Georg Winter. In seiner Laudatio erwähnte er die vielen Projekte und Maßnahmen in ihrer Amtszeit.
Hier fielen auszugsweise Schlagworte wie der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Neugestaltung des Marktplatzes, der Neubau der Kindertagesstätte „Don Bosco“ mit Parkplatzneugestaltung, der Bau des Lückenschlusses, die Erschließung der Stadt, Stadtteile und VG-Gemeinden mit Fahrradwegen, außerdem das Gedenkjahr 2004 mit überragendem bürgerschaftlichen Engagement. Ihr außerordentliches Engagement als erste Frau im Bürgermeisteramt, sowie die Berufung in überörtliche Gremien wie z.B. des Bayerischen Gemeindetages durfte in der Würdigung ebenso nicht fehlen.
Bereichert wurde die Veranstaltung vom ehemaligen Bundestagsvizepräsidenten und Bundesminister a.D. Eduard Oswald, der in seiner kurzweiligen Rede auf das Thema „Demokratie lebt vom Ehrenamt“ einging.
In ihrer Dankesrede erwähnte Hildegard Wanner, dass es für sie mehr als eine Pflicht, ja eher eine Herzensaufgabe war, Bürgermeisterin der Stadt Höchstädt zu sein. Sehr bewegend hat sie diese 12 Jahre noch einmal vorbeiziehen lassen. Es war eine spannende und intensive Zeit. Verbunden mit viel Freude und auch mit Ärger. Im Vordergrund stand jedoch immer die gemeinschaftliche Problemlösung im Stadtrat, der Verwaltungsgemeinschaft, dem Schulverband und den Behörden. Aber vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Festlich umrahmt wurde die Feier vom Blechbläserquintett des Musikvereins Donauklang. Beim anschließenden Stehempfang konnten die Gäste in einem persönlichen Gespräch gratulieren und den Abend im Schloss ausklingen lassen.
Die Stadt Höchstädt liegt nördlich der Donau im bayerisch-schwäbischen Donautal. Der Ort wurde 1081 erstmals erwähnt und gehörte lange Zeit dem ehemaligen Fürstentum Pfalz-Neuburg an. Seit 1808 ist Höchstädt bayerisch. Die Umgebung der Stadt wird von idyllischen Auwäldern und landwirtschaftlichen Nutzflächen bestimmt. Mehrere Bäche fließen durch das Stadtgebiet. Das Stadtbild bestimmend sind die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus dem 16. Jahrhundert und das im 17. Jahrhundert gebaute Schloss Höchstädt.
Höchstädts Chroniken nach Georg Strobel
In der nachfolgenden PDFfinden Sie die Chronik von Höchstädt in transkripierter Form:
Amtliche Beschreibung: „In Gold ein zinnengekrönter roter Rundturm mit drei blauen Spitzdächern, der oben mit einem gelehnten Rautenschild belegt und unten von einer roten Zinnenmauer umgeben ist.“
Wappen der Stadt Höchstädt a.d.Donau
Höchstädter Sagen
"Die Gugelhopfe"
Die Höchstädter, seit eh und je gescheite Leute, haben sich einmal einen Streich erlaubt, der sie weit in der Gegend berühmt machte. Einmal wollen die Stadtväter von Höchstädt ihrem trefflichen Bürgermeister anlässlich seines silbernen Dienstjubiläums eine besondere Freude bereiten. Deshalb berieten sie, wie die Ehrung am besten und billigsten durchzuführen wäre. Die Meinungen waren geteilt; der eine glaubte mit dem, der andere mit jenem Geschenk dem Stadtoberhaupt eine besondere Freude erweisen zu können. Lange Zeit konnte man sich nicht einigen. Da ergriff der Spittelbäck das Wort und riet den Mitbürgern, dem Bürgermeister einen Gugelhopf zu schenken, der in einer ungewöhnlichen Form gebacken werden sollte.
Der Gugelhopf ist nun einmal das Leibgericht der Höchstädter und wird von jung und alt gerne gegessen. Man sagte den Höchstädtern nach, sie hätten stets drei Gugelhöpfe – einen zu Hause, einen zweiten beim Bäcker und einen dritten in der Rocktasche bei sich.
Der Spittelbäck erbot sich, den Gugelhopf selbst zu backen. Als Backform erwählte er einen Gutter, ein flaschenartiges Gefäß, in dem sonst der Weichselsaft aufbewahrt wurde. Mit dem Einverständnis aller Stadtväter machte er sich sofort ans Werk und rührte den Teig an. Dabei sparte er nicht an Zutaten, wie Zibeben (getrocknete Weinbeeren), Eiern, Schmalz und Zucker. Danach goß er den Teig in den bauchigen Gutter und schob diesen in den Backofen. Als der Kuchen gebacken war, verkündete der Spittelbäck voller Freude den Stadtvätern und der ganzen Bürgerschaft seinen Erfolg. Auf dem Marktplatz sollte der Gugelhopf aus seiner Form befreit werden. Aber o je! Zum Schrecken aller Anwesenden wusste niemand einen Rat. Alle Versuche, das wohlgelungene Backwerk herauszubringen, blieben vergeblich. Bestürzt standen die Ratsherren da und ließen die Köpfe hängen. Sie schauten hilfesuchend um sich, ob ihnen nicht doch jemand aus dieser heillosen Verwirrung helfen könnte. Ein ganz Gescheiter riet, man soll die gelehrten Professoren aus Dillingen kommen lassen, diese weisen Herren könnten sicher einen Ausweg finden. Die Dillinger Gelehrten, an der Spitze der würdevolle Rektor, entsprachen dem Wunsche der Höchstädter und kamen unverzüglich. Aber auch sie besahen ratlos den Gutter und gestanden, dass sich ein solches Problem in Dillingen noch nie ergeben habe.
Nun waren die Höchstädter völlig verzweifelt und ahnten nichts Gutes. Da kam der Retter in Person des Kuhhirten hinzu, der den Jammer seiner Mitbürger mit angehört hatte. Er guckte einen Augenblick den Gutter an, und schon ging ihm ein Licht auf. Kurzerhand schlug er mit seinem Hirtenstab das Gefäß entzwei. O Jubel, der Gugelhopf war gerettet! Ihrem Hirten, dem Befreier des Gugelhopfes taten die Höchstädter beim Festmahl alle Ehre an. Seitdem sind die Höchstädter die „Gugelhopfe“.
Vorteig (Dämpfere) herstellen: In einem kleinen Töpfchen die Hefe mit 1 TL. Zucker und einem 1 EL. lauwarmer Milch flüssig abrühren, etwas Mehl dazugeben und warm stellen. Aus Butter, Zucker und Eiern Schaummasse rühren, das Mehl dazusieben, das gegangene Dämpferl und alle übrigen Zutaten dazugeben und gut durcharbeiten. In vorbereitete Form geben und zugedeckt gehen lassen. Bei schwacher Mittelhitze ca. ½ Stunde backen. Noch heiß mit Zucker bestreuen.
Zum Kirchweihknopf nimmt man 2/3 Mehl und 1/3 Geigenmehl. Geigenmehl vor Kirchweih bei den Höchstädter Bäckern erhältlich!
"Das Höchstädter Gnadenbild"
In der Gottesackerkirche zu Höchstädt befindet sich ein hoch verehrtes Marienbild, eine sogenannte Ikone. Früher befand sich diese Madonna in einerösterreichischen Kirche. Als das Gotteshaus in einem Krieg niederbrannte, konnte das Bild unversehrt geborgen werden. Um das Jahr 1740 bauten Kapuziner in Höchstädt ein Klösterlein. Die ersten Klosterbrüder kamen aus Österreich und brachten das gut erhaltene Marienbild mit. Bei der Auflösung des Klosters wurde das Bild in das Gottesackerkirchlein verbracht. Von nah und fern wallfahrteten die Gläubigen dorthin und erflehten Hilfe und Trost für die Nöte des Alltags. Einmal kam auch ein vornehmer Herr aus Neuburg nach Höchstädt. Seit langer Zeit trug er einen geheimen Kummer mit sich. Lange betrachtete er das Marienbild am Altar der Friedhofskirche, kniete nieder und klagte der Mutter Gottes sein Leid. Die freundlichen Züge des Antlitzes flößten ihm Vertrauen ein. Beruhigt reiste er heim, und schon nach wenigen Tagen fand sein Gebet Erhörung. Zum Dank kehrte er wieder und brachte seinen schönsten Ring als Opfergabe dar.
"Die Wiese der armen Seelen"
Dort, wo heute die Höchstädter Molkerei steht, soll einmal die Kirche der Altstadt mit dem dazugehörigen Friedhof gewesen sein. Nach Abbruch des Gotteshauses und Einebnung des Gottesackers enstand an dieser Stelle die sogenannte Greifenwirtswiese. Obwohl heute von der Kirche und Friedhof keine Spur mehr zu finden ist, hat sich die Volkserzählung folgende Erinnerung bewahrt: Immer, wenn diese Wiese gemäht wurde, weinten die armen Seelen. Das bewirkte, dass es noch am gleichen oder spätestens am nächsten Tag zum Regnen kam.
Im Norden der Stadt Höchstädt wurde das Industriegebiet „Oberglauheimer Straße“ erschlossen. Es besteht eine optimale Anbindung an die B16 und somit auch an die überregionalen Verkehrsadern, welche im Umkreis liegen.
Hier sind 9 großzügig geschnittene Gewerbeparzellen mit einer Größe zwischen 3.950 und 7.821 Quadratmetern entstanden. Somit finden Sie dort genügend Platz um Ihren Gewerbebetrieb anzusiedeln.
Interessierte Unternehmen oder Personen können sich über den Bewerbungsbogen um eine Parzelle im Industriegebiet bewerben. Dieser ist zwingend zu verwenden. Ein Exposé mit weiteren Informationen ist ebenfalls unten angefügt.
Die Jahresabschlussfeier der Funkamateure im Deutschen-Amateuer-Radio-Club e.V. (DARC) findet am 11.12.2026 um 18 Uhr im Gasthof "Zum Ochsen" in Gundremmingen statt.
Kontakt: Juze Höchstädt
Dillinger Straße 58
89420 Höchstädt a.d.Donau
Ansprechpartner: Fiete Böhme
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Facebook: Juze Höchstädt
Instagram: juze.hoechstaedt
Träger: Jugend- und Erwachsenenhilfe Seitz gGmbH
Herrn Michael Seitz
Gartenstraße 36
89231 Neu-Ulm
Eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche der Stadt Höchstädt
Triffst du dich gerne mit Gleichaltrigen? Spielst du gerne Kartenspiele oder tobst dich gerne mit Gesellschaftsspielen aus? Magst du gerne Tischtennis, Federball, Volleyball oder Fußball? Hörst du gerne Musik? Suchst du jemanden zum Reden?
Dann ist das Juze Höchstädt genau das Richtige für dich.
Der Jugendtreff ist jede Woche am Dienstag von 15:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
Im Baugebiet "Unterfeld" bietet die Stadt Höchstädt zusammen mit den Lechwerken Heizen mit „kalter Nahwärme“ an.
Durch die zentrale Gewinnung von Umweltwärme, einem weitgehend verlustfreien Transport auf niedrigem Temperaturniveau zu den Gebäuden und eine dezentrale Erzeugung von Heizwärme durch Wärmepumpen in den einzelnen Gebäuden entsteht ein innovatives und umweltbewusstes Wärmesystem. Die geplanten Einfamilien- und Doppelhäuser können damit besonders energieeffizient und klimaschonend mit Heizwärme und Warmwasser versorgt werden.
Der Neubau des Schlosses am Ende des 16. Jh.s machte den Bau eines Kastenhauses zur Aufbewahrung des abgelieferten Getreides notwendig, da das Getreide vorher in der alten Burg (und in anderen Gebäuden) gelagert wurde.
Unter dem Baumeister Gilg Vältin, Graubünden, wurde im Auftrag Herzog Philipp Ludwigs ein am Hang gelegenes Gebäude zwischen dem unteren und oberen Weberberg errichtet. Es hat an der Talseite (N) fünf, an der Bergseite (S) drei Geschosse, ebenso wie vier Keller.
1602 fanden Vertragsschluss und Grundsteinlegung statt, 1614 wurde das Kastenhaus laut einer Inschrift, die sich am Balkenwerk des zweiten Geschosses befindet, fertiggestellt.
Das Kastenhaus kann nur von außen besichtigt werden.
Das stattliche, dreigeschossige Giebelhaus stammt aus dem Anfang des 17.Jahrhunderts. Das Gebäude wurde als Dienstwohnung eines herzoglichen Beamten, des Kastners, errichtet. Dieser hatte die Aufgabe, die dem Landesherrn zustehenden Renten, Gülten und Abgaben einzutreiben und zu verwalten. Der reich gegliederte, dreigeschossige Giebel ist in dem für unsere Landschaft typischen Übergangsstil zwischen der Spätgotik und der Renaissance erbaut.
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