
St 1171 / B 16 - Umbau Anschlussstelle OST
Übersicht
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Bauherr
Freistaat Bayern
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Kosten
3 Mio. EUR
gefördert durch

Freistaat Bayern

Bundesrepublik Deutschland
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Status
in Bau
Bereits in den Jahren 2023 und 2024 hat das Staatliche Bauamt Krumbach die Staatsstraße zwischen dem Kreisverkehr „Schipfelring“ und der Kreuzung „An der Kohlplatte/ Oberglauheimer Straße“ verlegt und ausgebaut. Mit dem nun verbleibenden Ausbau der St 1171 soll insbesondere eine weitere nachhaltige Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Stadtgebiet von Höchstädt erreicht werden. Kernelemente hierbei sind der verkehrsgerechte Ausbau der Staatsstraße sowie die verkehrliche Neugestaltung des östlichen Stadteingangsbereichs auf Höhe der Fa. Nosta (Einmündung St 1171/ B 16).
Die St 1171 ist im Ausbaubereich mit einer Fahrbahnbreite von teilweise nur 6,50 m, vor allem für den Schwerverkehr, deutlich zu schmal. Daher wird die Fahrbahn durchgängig auf 7,50 m verbreitert und die bestehende Querungsinsel im Zuge der St 1171 (Einmündungsbereich DLG 36 – „Oberglauheimer Straße“) durch eine neue, ausreichend breite und barrierefreie Querungsinsel ersetzt. Zur verkehrssicheren außerörtlichen Anbindung des Gewerbegebiets „Oberglauheimer Straße“ werden auf Höhe der Freiwilligen Feuerwehr Linksabbiegespuren nachgerüstet. Die vorhandene Einmündung St 1171/ B 16 auf Höhe der Fa. Nosta wird verkehrlich neugestaltet, so dass künftig der Durchgangsverkehr direkt auf den Lückenschluss geleitet wird. Der parallel zur Staatsstraße verlaufende Radweg wird an die neuen Verhältnisse angepasst. In diesem Zuge entsteht auf Höhe der Fa. Nosta eine Querungsinsel, welche den Fußgängern und Radfahrern künftig ein sicheres Überqueren der „Donauwörther Straße“ (B16) ermöglicht.
Die Straßenbauarbeiten werden von der Fa. Holl, Burgheim, ausgeführt. Diese erfolgen abschnittsweise in insgesamt drei Bauabschnitten.
Der erste Bauabschnitt begann am 28. September 2026 und erstreckt sich ab der Kreuzung „An der Kohlplatte/ Oberglauheimer Straße“ (Höhe Zimmerei Fürst) bis kurz vor die östliche Anbindung des Gewerbegebiets „Oberglauheimer Straße“ auf Höhe der Freiwilligen Feuerwehr. Anschließend verlagern sich die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen die östliche Zufahrt zum Gewerbegebiet und die Bahnbrücke.
Während des ersten und zweiten Bauabschnitts wird der Durchgangsverkehr in beiden Fahrtrichtungen ab der Fa. Nosta über die „Donauwörther Straße“ (B 16) in Richtung Stadtmitte zum Kreisverkehr „Mühlenring“, und von dort über die „Lutzinger Straße“ (DLG 41) und den Kreisverkehr „Schipfelring“ auf die St 1171 zurückgeführt. Bedingt durch die höhenbeschränkte Bahnbrücke in der „Lutzinger Straße“ werden Fahrzeuge mit einer Gesamthöhe von mehr als 4 m ab dem Kreisverkehr „Mühlenring“ über die B 16 und den Marktplatz bis zum „Ziegelei“-Kreisverkehr umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung Oberglauheim bzw. Schwennenbach wird über Blindheim und die B 16 nach Höchstädt geführt. Das Gewerbegebiet „Oberglauheimer Straße“ ist während des ersten Bauabschnitts ausschließlich über die „Donauwörther Straße“ (B 16) und die östliche Zufahrt auf Höhe der Freiwilligen Feuerwehr, und während des zweiten Bauabschnitts nur über die „Anton-Wagner-Straße“ bzw. „An der Kohlplatte“, anfahrbar. Über die Wintermonate soll die St 1171 in diesem Abschnitt für den Verkehr wieder befahrbar sein.
Im Frühjahr 2027 schließt mit der verkehrlichen Neugestaltung der Einmündung St 1171/ B 16 auf Höhe der Fa. Nosta der dritte und letzte Bauabschnitt an. Hierfür wird die St 1171 zwischen der Bahnbrücke und der B 16 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Umleitungsverkehr im Zuge des Lückenschlusses wird analog den ersten beiden Bauabschnitten geführt. Der Verkehr auf der B 16 kann dabei Großteils uneingeschränkt oder mit einer Ampelanlage aufrechterhalten werden. Für die abschließende Anbindung der geänderten Verkehrsführung an die B 16 wird voraussichtlich eine mindestens zweimonatige Vollsperrung der Bundesstraße notwendig werden. Das Gewerbegebiet „Oberglauheimer Straße“ ist während dieses Bauabschnitts ausschließlich über die „Anton-Wagner-Straße“ bzw. „An der Kohlplatte“ und die DLG 36 anfahrbar.
Der Ausbau des Lückenschlusses und die verkehrliche Neugestaltung des östlichen Stadteingangsbereichs sollen bis zum Herbst 2027 abgeschlossen werden.
Mit dem Ausbau der St 1171 und der verkehrlichen Neugestaltung des östlichen Stadteingangsbereichs (Einmündung St 1171/ B16) investieren der Freistaat Bayern und die Bundesrepublik Deutschland insgesamt rund 3,0 Mio. € in eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation im Stadtgebiet von Höchstädt.





